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Ausstellung von LVZ-Kunstpreisträger Nebe wird heute eröffnet

Eine hohe Auszeichnung für einen jungen Künstler: Bereits Ende April hat die Leipziger Volkszeitung (LVZ) den Maler und Objektkünstler Sebastian Nebe mit dem LVZ-Kunstpreis ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung findet am heutigen Abend (29. November 2013) im Museum der bildenden Künste Leipzig statt. Zugleich wird dort Nebes exklusive und mit der Auszeichnung verbundene Ausstellung „Der neue Morgen“ eröffnet. Am Samstag, 30. November haben die Besucher der Ausstellung die Möglichkeit, sich vom Künstler eine von ihm gestaltete LVZ-Beilage signieren zu lassen.

Kunstpreis LVZ

Kunstpreis LVZ

Die Jury des LVZ-Kunstpreises ließ sich von der Verbindung aus malerischer Strenge, Kühle und Poesie in Nebes Bildern überzeugen: "Er entführt in verbotene Zonen, in eine Welt zwischen Romantik und Endzeitstimmung. In seinen Wäldern findet man Vertrautes, fast Heimeliges, und gleichzeitig haben sie etwas Bedrohliches", wird die Wahl begründet. Obwohl Nebe deutlich erkennbar in der Traditionslinie der jüngeren Leipziger Malerei stehe, habe er sich eine eigenständige und unverwechselbare Position erarbeitet, hieß es weiter.

Die Leipziger Volkszeitung stiftete den Kunstpreis erstmals 1995 aus Anlass ihres hundertjährigen Bestehens. Seitdem wird er alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig vergeben – 2013 zum zehnten Mal. Der Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung beinhaltet neben dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro eine Ausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig mit begleitendem Katalog. Die bisherigen Preisträger sind: Via Lewandowsky (1995), Neo Rauch (1997), Jörg Herold (1999), Tamara Grcic (2001), Daniel Roth (2003), Matthias Weischer (2005), Claudia Angelmaier (2007), Julius Popp (2009) und Jochen Plogsties (2011).