EN
Menü

Umsatzsteigerung in schwieriger Zeit

Geschäftsjahr 2012 mit 671,5 Mio. Euro Rekordumsatz // Sondereffekte durch erstmalige Konsolidierung der Märkischen Allgemeinen Zeitung (Potsdam)

Mediengruppe Madsack

Mediengruppe Madsack

Die Mediengruppe Madsack blickt auf ein insgesamt stabiles Geschäftsjahr 2012 zurück und entwickelt sich weiter von einem klassischen regionalen Verlags- und Druckhaus zu einem national agierenden Medienkonzern. Die Aktivitäten des Hauses sind auf die Geschäftsfelder Tageszeitungen, Anzeigenblätter, Druck, Digitalgeschäft, Logistik, Kommunikation/Werbung sowie Fernsehproduktion verteilt.

Die Mediengruppe Madsack hat im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz in Höhe von 671,5 Mio. Euro (2011: 610,8 Mio. Euro) erzielt. Konsolidierungsbedingt verzeichnet der Konzern somit die höchsten Einnahmen in seiner Unternehmensgeschichte. Das ordentliche Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA inkl. Beteiligungserträge) ist trotz der schwierigen Marktentwicklung um nur zwei Prozent auf 96,6 Mio. Euro gesunken. Die Anzahl der Beschäftigten (ohne Zusteller) betrug 2012 im Jahresdurchschnitt 4.556 (2011: 3.899). Ebenso wie der Rekordumsatz ist dieses Allzeit-Hoch allerdings durch die erstmalige Konsolidierung der Potsdamer MVD-Gruppe („Märkische Allgemeine Zeitung“) begründet.

Aufgrund der Zukäufe der letzten Jahre schlagen sich unverändert hohe konsolidierungsbedingte Abschreibungen nieder. Hinzu kommen Sondereffekte wie Restrukturierungsaufwendungen bei der neu in den Konzern integrierten Potsdamer MVD-Gruppe.  Konsolidierungsbedingte Abschreibungen und außerordentliche Aufwendungen von in Summe 47,3 Mio. Euro führen  daher  zu einem konzernweiten Jahresfehlbetrag in Höhe von 14,4 Mio. Euro im Ergebnis (Jahresüberschuss 2011: +8,5 Mio. Euro).

Das Geschäftsjahr 2012 war für die Mediengruppe Madsack von unverändert herausfordernden Rahmenbedingungen im Kerngeschäft – dem Vertrieb und der Vermarktung lokal-regionaler Informationsangebote – geprägt. Umsatzverluste in den Anzeigenmärkten für regionale Tageszeitungen konnten durch Wachstum in der digitalen Vermarktung und anderen Geschäftsfeldern (Post, TV-Dienstleistungen etc.) nur teilweise kompensiert werden.

Investiert wurde 2012 vor allem in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, wie beispielsweise den Ausbau des Madsack Media Store-Konzepts, den Erwerb des Ticketanbieters Laporte Kartenshop GmbH sowie den Aufbau der nationalen Vermarktungsgesellschaft Medienhaus Deutschland GmbH & Co. KG. 

 

Für weitere Informationen zum Thema empfehlen wir Ihnen unseren Jahresbericht 2012/2013.