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Wechsel an der Spitze der Märkischen Allgemeinen Zeitung

Hannah Suppa übernimmt die Chefredaktion der MAZ. Thoralf Cleven wird Chefkorrespondent des Hauptstadtbüros vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Hannah_Suppa

Hannah Suppa (33), aktuell stellvertretende Chefredakteurin der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ), wird zum 1. Juli 2017 nach Potsdam wechseln. Als Chefredakteurin der Märkischen Allgemeinen (MAZ) übernimmt sie das Amt von Thoralf Cleven (50). Cleven wird nach fünf Jahren als Chefredakteur und Redaktionsmanager in Potsdam künftig wieder als Reporter arbeiten. Er wechselt zum 1. Juli 2017 ins Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) und wird Chefkorrespondent für Berlin.

Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der MADSACK Mediengruppe: „Hannah Suppa ist eine Journalistin mit tiefem Verständnis für den regionalen Markt, die mit hoher digitaler Kompetenz überzeugt. Ich freue mich sehr, dass wir die Chefredaktion von Brandenburgs reichweitenstärkster Regionalzeitung mit einer starken Führungspersönlichkeit aus dem eigenen Haus besetzen können.“

Thoralf Cleven 3x2

„Herzlich bedanken möchte ich mich bei Thoralf Cleven, der in den vergangenen fünf Jahren viel für die MAZ geleistet hat“, sagt Düffert. „Er hat die Zeitung inhaltlich und technisch umfassend modernisiert und mit der Einführung einer neuen Regionalstruktur auch lokal tiefer verankert. Nun möchte er sich stärker aufs Schreiben konzentrieren. Ich freue mich sehr, dass er uns künftig an einer wichtigen Stelle im RND-Hauptstadtbüro unterstützen wird.“

Hannah Suppa hat nach Ihrem Studium der Deutschen Philologie, Politikwissenschaft und Zivilrecht in Münster 2008 bei Niedersachsens größter Tageszeitung – der HAZ – volontiert. Nach Redakteursstationen als Reporterin und Blattmacherin im Lokalen sowie am Digital-Desk leitete sie ab 2012 den gesamten Digitalbereich im HAZ-Newsroom. Im April 2014 übernahm sie das neu geschaffene Amt einer Stellvertreterin von HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt. Parallel absolvierte sie an der Hamburg Media School einen Master-Studiengang, der sich mit den neuen Fragestellungen im Digitalen Journalismus beschäftigt. In ihrer Master-Arbeit betrachtete die 33-Jährige das Thema: „Medien im Rechtfertigungsmodus: Die Auswirkungen der Lügenpresse-Debatte auf Regionalzeitungen“.

Hintergrund

Die Märkische Allgemeine wird von 372.000 Menschen gelesen (MA 2016) und ist damit die reichweitenstärkste Abo-Zeitung in Brandenburg. Es erscheinen täglich (Montag bis Samstag) insgesamt 13 Lokalausgaben mit einer verkauften Auflage von täglich 111.403 Exemplaren (IVW 2016 Jahresdurchschnitt).

Die im Jahre 1890 gegründete Traditionszeitung ist fester Bestandteil der Metropolregion Berlin/Brandenburg und deckt ein Verbreitungsgebiet von der Größe Schleswig-Holsteins ab. Darüber hinaus werden von der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft in Potsdam neun Titel des Anzeigenblattes Wochenspiegel mit insgesamt rund 349.900 Exemplaren herausgegeben. Der Verlag betreibt mit der Pressedruck Potsdam GmbH eine der größten und modernsten Zeitungsdruckereien in den neuen Bundesländern.

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