Umweltschutz
hat hohe Priorität bei der Verlagsgesellschaft Madsack. Ziel ist es, Anforderungen an die Umweltleistung des Unternehmens auch über die gesetzlichen Erfordernisse hinaus zu erfüllen. Als organisatorische Voraussetzung für eine systematische betriebliche Umweltpolitik in allen Bereichen unseres Unternehmens wurde deshalb 1993 die Position des Umweltschutzbeauftragten geschaffen und an die Geschäftsführung angegliedert.
Als erstes Unternehmen der Branche haben wir eine Öko-Bilanz erstellt und diese in unserem Umweltbericht von 1995 veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Lieferanten, Behörden und Forschungsinstituten werden ständig neue Anlagen und Verfahrensweisen entwickelt, die es ermöglichen, die umweltfreundliche Herstellung unserer Zeitungen sicherzustellen. Digitale Kameras haben die Fotolabore in den Redaktionen abgelöst. In der Vorstufe werden die Druckplatten für sämtliche eigenen Verlagsobjekte und die ersten Fremdaufträge mit dem Computer-to-Plate-Verfahren hergestellt. Der Verbrauch an Fotochemikalien geht deutlich zurück. Im Bereich der Rotation sind Lösemittel zur Reinigung der Maschinen im Einsatz, die kaum verdunsten können und intern gesammelt und recycelt werden. Aber auch über die Grenzen des Verlagsgebäudes hinaus sind wir engagiert. Lokal beteiligen wir uns am Projekt "Ökoprofit" der Stadt Hannover, einem Erfahrungsaustausch von Unternehmen und externen Fachleuten. Regional hat die Verlagsgesellschaft Madsack mit anderen Zeitungsdruckereien aus Niedersachsen und Bremen den "Arbeitskreis Zeitung und Umwelt" gegründet, der bei seinen regelmäßigen Treffen Erfahrungen austauscht, Abfallentsorgungsanlagen besichtigt und an Forschungsprojekten teilnimmt. Auf nationaler Ebene wurden von der Verlagsgesellschaft Madsack erstmals ökologische Kennzahlen für Zeitungsdruckereien vorgestellt, die danach mit anderen Zeitungsverlagen zu einem einheitlichen System von ökologischen Kennziffern für die Branche erweitert wurden. Dieser zweite Umweltbericht dokumentiert, dass Umweltschutz in unserem Hause nicht nur auf unseren Standort beschränkt wird. Mit diesem Verständnis wird es auch künftig unsere Aufgabe und unser Ziel sein, die Belastungen für die Umwelt so gering wie möglich zu halten.
Herbert Flecken
Vorsitzender der Geschäftsführung

- Herbert Flecken


