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Ökoprofit

Im Jahr 1999 startete das freiwillige Kooperationsprojekt zwischen den Kommunen (Landeshauptstadt und Region Hannover) und Betrieben, das sich um nachhaltiges Wirtschaften weltweit bemüht. Ökoprofit hilft, den Rohstoff- und Energieeinsatz im Betrieb zu verringern und verhilft zu mehr Transparenz in der Kostenzuordnung. Schon im Jahr 2000 hat die Verlagsgesellschaft Madsack das Umweltzertifikat von Ökoprofit erhalten und seitdem jährlich diesen Erfolg wiederholen können. In dieser Zeit haben wir die Ökoprofit-Standards an fünf weiteren Standorten eingeführt und die Klimarelevanz der Tageszeitungen ermittelt. Das war die Grundlage für unser aktuelles Klimaschutzprogramm.

Und das haben wir vor:
Wir überprüfen, ob unsere Lieferanten klimafreundlich wirtschaften, um schon an dieser Stelle der Produktionskette CO2-Emmissionen verringern zu können. Wir tauschen sämtliche Pumpen aus, um den Wasserverbrauch zu senken. Und: Wir haben in allen klimarelevanten Prozessen der Zeitungsherstellung die Emissionen erheblich verringert, und mithilfe unseres Klimaschutzprogrammes arbeiten wir auch weiterhin an einer Verbesserung.

Klimaschutzprogramm

CO2 entsteht an verschiedenen Stellen der Zeitungsproduktion:

Die Klimarelevanz der am Standort Hannover produzierten Zeitungen wurde gemeinsam mit dem Hamburger Institut für Ökologie und Politik ermittelt. Die Untersuchung umfasst die Produktion des von uns gekauften Zeitungspapiers in den verschiedenen Papierfabriken, den Energieverbrauch am Standort Hannover, die Herstellung von Hilfsstoffen wie Druckfarbe, Lösemittel, Druckplatten, Verpackungsfolien sowie die Transporte für Anlieferung, Dienstreisen und Vertrieb im Jahr 2006. Unsere Klimaschutzmaßnahmen bewegen sich in unterschiedlichen Bereichen. Das Ziel ist stets dasselbe: Wir wollen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent senken.


Unser Weg dorthin:

Zeitungsdruckpapier
Einzelne Papierfabriken verursachen deutlich unterschiedliche CO2-Mengen pro Tonne Zeitungsdruckpapier (ZDP). Die CO2-Bilanz der Lieferanten wirdzunehmend zum Kriterium für unseren Einkauf. Die Lieferanten können ihren CO2-Ausstoß verringern, indem sie beispielsweise regenerative Energien verwenden.

Strom
Energie sparen allein reicht nicht – die Verlagsgesellschaft Madsack wird amStandort Hannover komplett auf Ökostrom umstellen. Stufenweise beziehen wir jährlich zusätzlich 1.000MWh Strom aus regenerativen Quellen.


Gas
Uns liegen zwei neue Konzepte zur Umstellung unserer Wärme- und Kälteversorgung vor: zum einen ein mit Biogas betriebenes Blockheizwerk, zum anderen der Anschluss an das Fernwärmenetz. Beide Varianten würden den  Gasverbrauch und die entsprechenden CO2-Emissionen deutlich reduzieren.

Transport und Verkehr
CO2 entsteht sowohl bei der Anlieferung des ZDP als auch beim täglichen Vertrieb der Zeitungen mit Kleintransportern sowie auf Dienstreisen mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto.

Für nicht vermeidbare CO2-Ausstöße sind wir darum bemüht, Kompensationsmaßnahmen zu treffen.