Tipps für Medienmacher von Bernhard Bahners

12. März 2018

Was sind die Must-haves, mit denen sich Medienmacher über ihre Branche informieren können? Welche neuesten Trend-Apps gilt es auszuprobieren? Welche Bücher sollten Sie unbedingt gelesen haben? Gibt es hilfreiche Websites und Tools, die die Arbeit im Journalismus oder Medienbereich erleichtern?

Experten der MADSACK Mediengruppe empfehlen in den „Tipps für Medienmacher“ regelmäßig ihre Lieblingstools und Lesehinweise.

Dieses Mal hat Bernhard Bahners, Geschäftsführer von Radio.de, vier Empfehlungen für Journalisten und Medienmacher.

Marketing Rockstars

Die Online-Marketing-Rockstars-Konferenz bringt Redner wie die Skateboardlegende Tony Hawk und den Marketingprofessor Scott Galloway (Konferenzvideo ansehen!) in Hamburg zusammen.

Die Veranstalter verstehen es, Speaker und Themen zu versammeln, die über den Tellerrand blicken. Das macht das Onlinemagazin und den dazugehörigen Podcast aus, der natürlich auch über Radio.de zu hören ist. onlinemarketingrockstars.de

Gladwell – „The tripping Point“

„Pokémon Go“ oder der „Adidas Stan Smith“-Turnschuh. Trends entstehen scheinbar aus dem Nichts. Eine kaputte Autoscheibe lädt zu weiterer Zerstörung ein, wie die „Broken-Windows-Theory“ besagt.

Autor Malcom Gladwell zeigt in dem Buch, wie leicht wir alle die Welt durch kleine Eingriffe verändern können. Und Trends funktionieren wie Epidemien. Ob ein Phänomen zur Epidemie wird oder eine Idee bleibt, entscheidet sich am „Tipping Point“.

ZDF: „Die schöne neue Welt“

Diese ZDF-Reportage gehört in meine persönliche Reihe sehenswerter Dokumentationen (weitere sind die Filme „Startup.com“ oder „Inside Job“). Man darf sich in den 60 Minuten nicht dem Kulturpessimismus hingeben, dass die Entwicklung Künstlicher Intelligenz und die Robotik uns alle arbeitslos machen oder Airbnb und Uber uns alle ausnutzen werden.

Ein sehenswerter Film in der ZDF-Mediathek für jeden, der sich den Fragen zur Digitalisierung unseres Lebens, weit über die Medienbranche hinaus, stellt.

Google Maps

Früher entfesselte der Diercke-Weltatlas meine Begeisterung für unseren blauen Planeten. Heute hat man die Welt buchstäblich in der Hosentasche. Google Maps ist natürlich längst kein Geheimtipp mehr, aber es gibt viele versteckte Features wie die Einhandbedienung für den Zoom durch Doppelklick oder die neue Hervorhebung von Orten und Straßen, in denen es besonders viel zu sehen gibt.

Aber auch wenn die App jetzt mein täglicher Begleiter ist, hat der alte Diercke-Weltatlas noch immer seinen Ehrenplatz im Bücherregal. google.de/maps

Weitere Anregungen gibt’s bei den Tipps für Medienmacher.

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