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„Wasserstadt“: HAZ startet crossmediales Volontärs-Projekt

Auf einem einstigen Industriegelände in Hannover entsteht ein neues Wohnquartier. Über mehrere Jahre hinweg begleiten Volontäre der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung die Bewohner und Baufortschritte multimedial.

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Bezahlbarer Wohnraum ist knapp – ob in München, Hamburg oder Hannover. Die Großstädte wachsen. Doch wo sollen die Menschen wohnen und wie werden sie in Zukunft in unseren Städten leben? In Hannover entsteht in den kommenden Jahren im Stadtteil Limmer die „Wasserstadt“: Ein Quartier im Westen der niedersächsischen Landeshauptstadt, in dem über 100 Jahre lang bei Continental die Gummireifen vom Band liefen. Bis zu 6.000 Menschen arbeiteten hier einst, nun sollen Wohnungen für 3.500 Mieter entstehen.

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) begleitet den Bau des neuen Wohngebietes zwischen Stichkanal und Szene-Stadtteil als großangelegtes crossmediales Volontärs-Projekt: Die Nachwuchs-Lokaljournalisten begleiten Bauherren, Anwohner, Kritiker und Politiker über die kommenden Jahre – und geben das Thema von Volontärs-Generation zu Volontärs-Generation weiter. Sie werden sich zentralen Fragen widmen: Welche Visionen gibt es für die Wasserstadt? Wer sind die Menschen, die dort wohnen wollen? Und wie entsteht eigentlich ein ganz neues Stadtquartier?

HAZ Volontäre Wasserstadt

HAZ-Volontäre: Sabine Gurol, Linda Tonn, Katharina Derlin, Isabell Rollenhagen, Lisa Malecha und Nils Oehlschläger (von links).

Das Projekt Wasserstadt umfasst ein Digital-Dossier, das die Geschichte mit Videos, Grafiken und vielen Bildern erzählt. Zum Auftakt wird das multimediale Erzählformat ergänzt von einer Panorama-Seite in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Anschließend berichten die Volontäre jeden Monat über verschiedene Aspekte der Wasserstadt – in Print, Digital und in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #zimmerfuerlimmer. Die sechs beteiligten HAZ-Volontäre haben von Konzept bis zu Videoschnitt, Programmierung des Dossiers und einer Kampagne in sozialen Netzwerken alles selbst umgesetzt – und dabei Unterstützung von erfahrenen HAZ-Lokalredakteuren erhalten.

„Stadtentwicklung ist eines der zentralen Themen für die Zukunft und damit ist es auch ein Thema für künftige Lokaljournalisten-Generationen“, sagt Hannah Suppa, stellvertretende HAZ-Chefredakteurin. „Unsere Volontäre beschäftigen sich hier mit allen Facetten des Lokaljournalismus von Lokalpolitik, Bürgerbeteiligung, Nachbarschaftskonflikten bis zur Stadtgeschichte. Und der elementaren Frage: Wie wollen wir hier miteinander leben?“

Website: haz.li/wasserstadt