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Geschichte

Geschichte der MADSACK Mediengruppe

Unternehmensgründer August Madsack legte im Jahr 1893 den Grundstein für die heutige MADSACK Mediengruppe. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das Verlagshaus aus Hannover zu einem deutschlandweit agierenden Unternehmensverbund.

Die Chronik gibt Ihnen einen Einblick in unsere mehr als 120-jährige Geschichte.

1893 – 1943: Erfolgreiche Anfangsjahre

1949 – 1984: Wiederaufbau und Aufstieg

1984 – 2009: Vom Verlag zur Mediengruppe

Seit 2010: Ein starker Verbund

 

1893 – 1943: Erfolgreiche Anfangsjahre

Der Beginn

Die Geschichte der MADSACK Mediengruppe beginnt Ende des 19. Jahrhunderts. Am 31. Dezember 1892 gründet der aus Ostpreußen stammende Zeitungsmacher August Madsack (1858–1933) die „Hannoverscher Anzeiger A. Madsack & Co.“. Kurze Zeit später, am 1. März 1893, erscheint erstmalig der Hannoversche Anzeiger – der Vorgänger der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung – als „Unparteiisches Organ für Jedermann“. Madsack, dessen Weg nach der Lehre über St. Petersburg und Riga nach Hannover führt, lässt sich dafür eine einmalige Werbeaktion einfallen: Von der 16-seitigen Erstausgabe druckt er 48.000 Exemplare – so viele wie noch nie von einer hannoverschen Zeitung – und verteilt diese kostenlos an die Haushalte vor Ort.

Die reguläre Ausgabe besitzt sechs redaktionelle Seiten sowie weitere Anzeigenseiten und kostet 40 Pfennig im Monat. Nach sieben Jahren liegt die Auflage des Hannoverschen Anzeigers bereits bei 75.000 Ausgaben. Im Ersten Weltkrieg legt die Zeitung noch einmal auf etwa 125.000 Exemplare zu, auch der Umfang wächst zeitweise auf bis zu 60 Seiten. In diesen Jahren steigt der Hannoversche Anzeiger zum Marktführer in der Stadt und der Region auf.

In Hannover ist der hochgewachsene August Madsack bald ebenso bekannt wie Keksfabrikant Hermann Bahlsen, Telefon- und Schallplattenhersteller Emil Berliner oder Schokoladenproduzent Bernhard Sprengel. Madsacks Erfolg gründet auf seinem verlegerischen Gespür und seiner journalistischen Leidenschaft:

„Zeitung machen kann man nur mit dem Herzen und nur, wenn das, was wir sagen und schreiben, unserem Glauben und unserer innersten Überzeugung entspricht.“

Anzeiger-Hochhaus

Doch nicht nur mit seiner journalistischen Leistung setzt August Madsack in Hannover Maßstäbe. In den 1920er Jahren baut er mit dem Anzeiger-Hochhaus in der Innenstadt ein bis heute strahlendes Wahrzeichen der Stadt. Ein modernes Bauwerk, das seine Vorstellungen vom Geist einer großen Zeitung widerspiegelt und ein Denkmal für Madsacks Lebenswerk darstellt. Einen genialen Mitschöpfer findet er im Hamburger Architekturprofessor Fritz Höger. 1928 werden das Gebäude, das dem Backstein-Expressionismus zugeordnet wird, sowie die angrenzende Druckerei eingeweiht.

Kurz darauf, im Jahr 1933, stirbt August Madsack. Nach dem Tod seines Vaters führt Erich Madsack (1889–1969) die Verlagsgeschäfte weiter. In den darauffolgenden Jahren hat er wie viele andere Verleger mit den Repressalien des nationalsozialistischen Regimes zu kämpfen: Ihm droht die Enteignung, obwohl der Anzeiger redaktionell meist regimekonform ist. Am 1. März 1943 – dem 50. Geburtstag des Hannoverschen Anzeigers – lässt die Reichsregierung die Zeitung einstellen.


1949 – 1984: Wiederaufbau und Aufstieg

Neuanfang

Während des Zweiten Weltkriegs übersteht das Anzeiger-Hochhaus im Zentrum Hannovers nahezu unbeschadet die Luftangriffe. Dennoch werden das Betriebsgebäude sowie die technischen Anlagen weitgehend zerstört, auch das Planetarium in der Kuppel brennt aus.

Doch während der Kapitulation der deutschen Wehrmacht glaubt Erich Madsack bereits an den Neubeginn für sein Unternehmen. Am 8. Mai 1945 diktiert er einen langen Brief an die Militärregierung, in dem er um die Zeitungslizenz für Hannover bittet. Doch sein Anliegen bleibt vorerst ohne Erfolg. Er macht sich an den Wiederaufbau des Anzeiger-Hochhauses und der Rotation. Die Finanzierung sichert er mit dem Druck von Lizenz-Zeitungen.

Ende der 1940er Jahre schreiben engagierte Journalisten im Anzeiger-Hochhaus Mediengeschichte. Dort gründet Rudolf Augstein das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (1947) und Henri Nannen den Stern (1948). Kurz darauf folgt am 25. August 1949 die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ), für die Erich Madsack die Lizenz erhält. Die treue Leserschaft des Vorgängertitels Hannoverscher Anzeiger, die auf etwa 120.000 Menschen geschätzt wird, beschert der HAZ einen erfolgreichen Start.

Die Konkurrenz ist groß: In Niedersachsen kämpfen Anfang der 1950er Jahre über 70 Zeitungstitel um die Lesergunst. Kooperationen mit lokalen Verlagen, die einen Teil der redaktionellen Seiten der HAZ nutzen, fördern eine Ausweitung der vorhandenen Kapazitäten. Mit der Inbetriebnahme von farbfähigen Rotationsmaschinen Ende der 1950er Jahre sorgen fremde Druckaufträge zusätzlich für eine solide geschäftliche Basis.

Der Aufstieg

Anfang der 1960er Jahre ist die HAZ Marktführer in Niedersachsen. Grund dafür ist die kontinuierliche Steigerung der redaktionellen Qualität bei gleichzeitiger Ausrichtung auf eine breitere Leserschaft. Mehr als 800 Mitarbeiter sind 1962 im Anzeiger-Hochhaus tätig. Die Auflage der Zeitung steigt ständig, sie umfasst 150.000 Exemplare, als Erich Madsack im Januar 1969 stirbt.

Nach dem Tod übernimmt seine Frau Luise (1911–2001) die Führung des Verlags. An der Firmenspitze leitet sie den Umbau hin zu einer modernen Managementstruktur ein. Im April 1976 tritt mit Ernst Naumann (1921–2004) zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses ein Verleger an die Spitze des Unternehmens, der kein Familienangehöriger ist. Luise Madsack wechselt daraufhin in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz sie bis 1983 innehat.

Über die Jahre wird es in den Verlagsräumen in der Innenstadt immer enger, daher richtet MADSACK 1974 mit dem Pressehaus im Stadtteil Kirchrode einen neuen Hauptsitz ein. Der Neubau am Stadtrand Hannovers bietet in den beiden zehngeschossigen Türmen und mehreren angrenzenden Flachbauten etwa 25.000 Quadratmeter Nutzfläche für Verlag, Redaktion und Produktion. Mit der räumlichen Veränderung geht auch eine technische Verbesserung einher: Das Offsetdruckverfahren löst den Bleisatz ab. Dadurch gelangen nicht nur farbige Bilder und Grafiken in die Zeitung, auch eine schnellere und flexiblere Produktion bei verbesserter Druckqualität ist jetzt möglich.

Bedeutende Beteiligungen

Ab Mitte der 1970er Jahre beginnt MADSACK, sein Portfolio zu erweitern. Die erste bedeutende Expansion stellt die Beteiligung am Göttinger Tageblatt mit seiner Unterausgabe Eichsfelder Tageblatt im Jahr 1973 dar. Zwei Jahre später folgt die Neue Hannoversche Presse, die als Neue Presse 1978 ein ganz eigenes Profil erhält. Mit mehr Bildern und einem massentauglicheren Schreibstil soll der Titel ein journalistisches Kontrastprogramm zur HAZ darstellen, um neue Lesergruppen in der Landeshauptstadt zu erschließen.

Ein weiteres Wachstumsfeld sind ab Anfang der 1980er Jahre die Anzeigenblätter in Hannover und der Region. Die allein durch Werbung finanzierten Wochenblätter werden flächendeckend an fast alle Haushalte verteilt. Heute gehören zur MADSACK Mediengruppe konzernweit mehr als 30 Anzeigenblätter.


1984 – 2009: Vom Verlag zur Mediengruppe

Einstieg ins Fernsehen

Mit dem Start des Privatfernsehens in Deutschland engagiert sich MADSACK ebenfalls im Film- und Fernsehgeschäft. 1984 gründet das Verlagshaus mit TVN eine eigene Fernsehproduktion unter Federführung von Dr. Friedhelm Haak (Vorsitzender der Geschäftsführung 1995–2006). Für die neuen Aktivitäten sind entsprechend große Räume nötig, die im und ums Anzeiger-Hochhaus gefunden werden.

TVN arbeitet dort immer noch – und das erfolgreicher denn je. Zum Zeitpunkt des 30-jährigen Jubiläums im Jahr 2014 produziert der Dienstleister Beiträge für viele private und öffentlich-rechtliche TV-Anstalten. Ob Nachrichten, Reportagen oder Show- und Sportproduktionen – mittlerweile stößt der Zuschauer beim Zappen recht schnell auf Sendungen, an deren Produktion die MADSACK-Tochter maßgeblich beteiligt ist.

Gleichzeitig wächst das Gelände am Anzeiger-Hochhaus in Hannover zu einem Medienzentrum heran. Hier siedeln sich peu à peu SAT. 1, RTL Nord, Radio FFN und Antenne Niedersachsen an. Das Areal wird im Jahr 2007 um den Mendini-Bau ergänzt, der nach einem Entwurf des italienischen Designers und Architekten entsteht. In den markanten meergrünen Glaspalast in der Innenstadt zieht die Redaktion der Neuen Presse ein.

Wandel zur Mediengruppe

Anfang der 1990er Jahre beginnt der Wandel vom Verlag aus Hannover zur national agierenden Mediengruppe mit zahlreichen Beteiligungen an regionalen Tageszeitungen.

Kurz nach dem Mauerfall engagiert sich MADSACK in Sachsen bei der Leipziger Volkszeitung und beteiligt sich an dem Titel sowie an den Dresdner Neuesten Nachrichten. 1993 errichtet die Mediengruppe am Leipziger Stadtrand ein modernes Druckhaus. In den darauffolgenden Jahren wächst der Verbund durch Beteiligungen an weiteren regionalen Tageszeitungen in Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Zu einigen Verlagshäusern gehören zudem Anzeigenblätter und Postdienstleister, wodurch das Portfolio kontinuierlich vielfältiger wird.

Beteiligungen im Überblick:

  • Leipziger Volkszeitung in Sachsen (1991)
  • Dresdner Neueste Nachrichten in Sachsen (1992)
  • Aller-Zeitung in Niedersachsen (1993)*
  • Wolfsburger Allgemeine Zeitung in Niedersachsen (1993)*
  • Peiner Allgemeine Zeitung in Niedersachsen (1999)*
  • Schaumburger Nachrichten in Niedersachsen (1999)*
  • Oberhessische Presse in Hessen (2003-2015)
  • Waldeckische Landeszeitung und Frankenberger Zeitung in Hessen (2004)
  • Neue Gelnhäuser Zeitung in Hessen (2007-2015)
  • Lübecker Nachrichten in Schleswig-Holstein (2009)
  • Ostsee-Zeitung in Mecklenburg-Vorpommern (2009)

* Die Titel erschienen zunächst direkt bei der Verlagsgesellschaft MADSACK. An den neu gegründeten Verlagshäusern hält die Mediengruppe 100 Prozent der Anteile.

Die Entwicklung zum Full-Service-Dienstleister

Mit dem Wandel zur Mediengruppe entwickelt sich MADSACK zu einem Full-Service-Dienstleister für Geschäftskunden im lokalen und regionalen Umfeld. Zum Portfolio gehören hochwertige Druckproduktionen, der Bereich Post und Logistik (Citipost, LVZ Post, Nordbrief), Corporate-Publishing-Agenturen (MADSACK Medienagentur, Leipziger Medien Service Gesellschaft) und die TVN Group mit ihren Bewegtbild-Produktionen. Darüber hinaus bietet MADSACK mit dem Gutenberg Rechenzentrum IT-Dienstleistungen an sowie den Service der MDG Medien Dienstleistungsgesellschaft im Bereich Buchhaltung.

Digitalisierung und neue Medien

Neben den regionalen Tageszeitungen investiert MADSACK seit Anfang der 1990er Jahre stark in den Wandel seines Kerngeschäfts hin zu den digitalen Märkten. Einer der ersten Schritte dorthin ist die digitale Zeitungsproduktion mit der eigens entwickelten „Pink“-Software als integriertem Redaktions- und Anzeigensatzsystem.

Auf der Cebit Home 1996 launcht MADSACK sein erstes Online-Nachrichtenportal. Um die Jahrtausendwende erhalten im MADSACK-Verbund immer mehr Titel eigene Websites und bauen ihre Angebote im Internet schrittweise aus. Es folgen weitere digitale Meilensteine: Die Hannoversche Allgemeine Zeitung veröffentlicht 2003 das erste E-Paper und 2010 mit HAZ Mobil die erste Smartphone-App.


Seit 2010: Ein starker Verbund

Die Mediengruppe wächst weiter

Auch in Brandenburg hat MADSACK Fuß gefasst: Im Jahr 2012 wird die Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft in Potsdam Teil der Mediengruppe. Das Medienhaus gibt neben der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der auflagenstärksten Zeitung des Bundeslandes, auch verschiedene Anzeigenblätter heraus.

Gleichzeitig erweitert MADSACK kontinuierlich sein Portfolio, investiert in Start-ups und neue Geschäftsfelder wie das Ticketing. Die Mediengruppe entwickelt darüber hinaus neue Produkte, baut digitale Werbeformate aus und testet Online-Erlösmodelle.

Zukunftsprogramm MADSACK 2018

MADSACK setzt auf das Zukunftspotenzial regionaler und lokaler Medien. Unter Thomas Düffert (Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung) strebt die Mediengruppe daher seit 2013 mit dem Programm MADSACK 2018 einen strukturellen Umbau an. Aufgaben im Verlagsbereich – wie Vermarktung, Vertrieb, Logistik oder Dienstleistungen – werden in Teilen zentral organisiert, um die Qualität zu verbessern und die Weiterentwicklung neuer Kompetenzen voranzutreiben. Durch diese standortübergreifende Zusammenarbeit können sich die Medienhäuser noch klarer auf ihre regionalen Kompetenzen fokussieren.

Ein erster journalistischer Meilenstein des Programms ist die Gründung des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) im November 2013. Die Gemeinschaftsredaktion erstellt überregionale Inhalte für regionale Tageszeitungen – neben den MADSACK-Titeln zählen weitere externe Verlage zu den Partnern. Dadurch erhalten die Redaktionen der regionalen Tageszeitungen mehr Freiheit für ihre lokale Berichterstattung. Zum in Hannover ansässigen RND gehört auch das Hauptstadtbüro in Berlin sowie ein weltweites Korrespondentennetzwerk. Zusätzlichen Lesegenuss und Hintergrundberichte bieten regelmäßige Sonderpublikationen sowie das Wochenendjournal Sonntag.

Eine weitere Neugründung im Rahmen von MADSACK 2018 ist die MADSACK Market Solutions im Mai 2014. Die Einheit zur konzernübergreifenden Marktbearbeitung erschließt neue Wachstumsfelder und entwickelt diese weiter. Die MADSACK Market Solutions baut auf drei Säulen auf: Das nationale Key Account Management übernimmt die Vermarktungsansprache für Großkunden, das B2B-Marketing betreut den Lesermarkt und das B2B-Marketing entwickelt digitale Produkte sowie Leistungen speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Unter anderem werden hier auch die vermarktungsrelevanten Bereiche Analyse, Preisgestaltung und Kundenservice zentral koordiniert und anschließend regional individualisiert.

Mehrere Hundert Millionen jährlich zugestellter Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Briefe sowie täglich Tausende Kilometer Wegstrecke – die Logistik-Bereiche bei MADSACK leisten viel. Jeder Standort in der Mediengruppe ist mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Die zentrale Konzernlogistik mit Sitz in Leipzig unterstützt seit April 2014 alle regionalen Post- und Logistikabteilungen über sämtliche Prozessstufen hinweg.

Neue digitale Wachstumsfelder

Die Mediengruppe begegnet der sich verändernden Mediennutzung auf verschiedene Weisen. Neben neuen Vertriebswegen, wie E-Paper, Apps, Websites und sozialen Medien, werden ebenfalls kontinuierlich neue Services für Leser aufgebaut.

Der MADSACK Media Store begleitet seit 2011 Leser in die digitale Welt. Die angebotenen Pakete enthalten redaktionelle Apps der jeweiligen regionalen Tageszeitung vor Ort in Kombination mit einem Tablet sowie Service-Dienstleistungen und Schulungen. Konzipiert als Franchise-Modell, entstehen in den Folgejahren weitere Media-Store-Filialen an verschiedenen Standorten – auch außerhalb des MADSACK-Verbunds.

Die Welten des großen und des kleinen Fußballs verbindet seit 2013 das Portal Sportbuzzer. Die interaktiven Fußball-Communitys unserer regionalen Tageszeitungen bilden das Geschehen von der Bundesliga bis zur F-Jugend, von Champions-League-Ergebnissen bis zu den Tabellen der untersten Kreisklassen ab. Und auf lokalen Turnieren – unter dem Label des Sportbuzzers – kicken Amateurfußballer um den Sieg.

Gleichzeitig baut MADSACK den Bereich der Rubrikenmärkte weiter aus und hat 2016 zwei reichweitenstarke Portale ins Portfolio integriert. Während DeineTierwelt.de zu den führenden Anbietern für Haus- und Nutztiere in Deutschland zählt, ist DeineAnzeigenwelt.de auf Kleinanzeigen spezialisiert. Durch die Verknüpfung der beiden nationalen Portale mit den regionalen Zeitungsportalen von MADSACK wird der Bereich Verticals kontinuierlich weiterentwickelt.

Investitionen in Start-ups

MADSACK investiert in digitale Unternehmen, um sein Produktportfolio weiter zu diversifizieren und neue Erlösmodelle zu generieren. Das Engagement umfasst dabei den führenden Radio-Aggregator Deutschlands, den größten Coworking Space Leipzigs sowie einen schnell wachsenden Digital-Signage-Spezialisten.

Einfach Radio hören – Mit Radio.de können Hörer mehr als 30.000 deutschen und internationalen Sendern, Webradios und Podcasts lauschen. Das 2007 gegründete Hamburger Start-up wurde von Anfang an von MADSACK unterstützt und gehört seit 2013 komplett zum Verbund. Das Angebot umfasst Plattformen in verschiedenen Sprachen, zum Beispiel Radio.de, Radio.fr oder Radio.es. Mit der 2015 gegründeten Dachmarke Radio.net wird das internationale Wachstum weiter vorangetrieben. Darüber hinaus stellt Radio.net seine Senderdatenbank auch als Whitelabel-Lösung für Unternehmen aus der Automobil-Branche oder dem Bereich Haushaltselektronik zur Verfügung.

MADSACK engagiert sich seit 2015 in der stark wachsenden Leipziger Start-up-Szene. Die Mediengruppe gab den Impuls für das Basislager Coworking: Der größte Coworking Space der Stadt bietet Gründern und Selbstständigen ideale Entwicklungsmöglichkeiten, Community-Events und ein hervorragendes Netzwerk. MADSACK unterstützt ebenfalls als Partner das Spinlab, den Accelerator der Handelshochschule Leipzig, mit dem seit 2014 Start-ups in der Region gefördert werden. Gemeinsam organisieren beide Initiativen etliche Gründer-Veranstaltungen vor Ort.

Auch Heinekingmedia ist seit 2015 ein Teil der Mediengruppe. Das Portfolio des Spezialisten für Digital Signage umfasst vor allem vernetzte audiovisuelle Informationssysteme. Hierzu zählt das Digitale Schwarze Brett, das als multimedialer Kommunikationskanal in kleinen und mittleren Firmen, DAX-Unternehmen, Ministerien und Schulen eingesetzt wird. MADSACK und Heinekingmedia entwickeln gemeinsam Lösungen im Bereich Digital Signage. Dazu gehört die Mediabox als modernes Infosystem, das am Point of Sale (Verkaufs- sowie Wartebereiche) individualisierte Sendeschleifen aus Nachrichten regionaler Tageszeitungen sowie eigener Werbeinhalte wiedergibt.