7 Tipps, wie digitales Storytelling funktioniert

14. März 2018

Auf digital.haz.de präsentiert die Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) multimediale Reportagen zu Themen aus der Region Hannover. Michael Soboll, der Leiter des HAZ-Digitaldesks, rief die Plattform für digitales Storytelling ins Leben. Hier erklärt er, wie moderner Journalismus aussehen kann.

7 Tipps für digitales Storytelling

Es kommt auf die Inhalte an

Videos, Tonaufnahmen, Fotos, Grafiken und Animationen: Multimediales Storytelling bietet fast unendliche Möglichkeiten. Doch im Mittelpunkt sollte immer der für den Leser aufbereitete Inhalt stehen – nicht der reine Showeffekt.

Synergien nutzen

Redakteure aus Print- und Online-Ressorts arbeiten Hand in Hand und werfen ihr Wissen, ihre Erfahrung und Ideen zusammen. So entsteht Mehrwert für alle Kanäle – vom multimedialen Blog bis zur Panorama-Doppelseite in der Zeitung.

Mobil denken

Grob überschlagen liest die Hälfte der Leser die Nachrichtenportale der MADSACK-Titel auf dem Smartphone. Auch eine Multimedia-Story muss sich daran anpassen – in Layout, Länge und Ladezeit. Sie muss sich also auch für kleine Displays und kurze Lesezeiten in der Bahn oder im Bus eignen.

Digitales Storytelling: Lokal überzeugen

Multimedia-Storys zu großen Themen der Weltpolitik gibt es viele – doch gerade für regionale Zeitungstitel liegen die wertvollsten Schätze im Lokalen verborgen. Diese Expertise, die Geschichten und die Leserverbundenheit hat sonst niemand!

Erlebnisse schaffen

Der Leser soll nicht nur konsumieren, sondern aktiv seinen Weg durch die Geschichte steuern – er darf sich dabei aber nicht verlieren. Das erfordert das richtige Maß an Interaktion und Nutzerführung.

Neue Wege

Ein zweiter Aufguss ist immer langweilig. Gerade bei Longreads – also langen Lesestrecken – wollen Nutzer nicht die Printseite im Netz wiederfinden oder ständig demselben Format begegnen. Sie wollen mit einer kreativen Aufbereitung überrascht werden, sei es mit ungewöhnlicher Optik oder multimedial aufbereiteten Geschichten. Es gilt also: Mutig sein, experimentieren, Neues ausprobieren!

Code verstehen

Ähnlich wie unsere Nachrichtenportale beruhen auch Multimedia-Dossiers meist auf Layoutvorlagen, um Texte, Bildergalerien und Videos zu veröffentlichen. Eigenes Schreiben von Codes ist also nicht unbedingt notwendig. Doch je tiefer man diese Vorlagen (Themes) und die Technik dahinter durchdringt, desto kreativer wird das Storytelling: Wer etwas von den Programmiersprachen CSS und Javascript versteht, kann ein wirklich einzigartiges Projekt erschaffen.

Mehr zum Thema: 9 Tipps, wie eine Multimedia-Reportage mit Pageflow gelingt.

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