Umbruch auf dem Acker: Volos begleiten junge Landwirte

6. November 2019

Schleswig-Holstein ist landwirtschaftlich geprägt. Doch sinkende Preise für Nahrungsmittel und EU-Richtlinien machen den Bauern das Leben schwer. Manche Landwirte gehen deshalb neue Wege.

Es sind Projekte für die Artenvielfalt, für regionale Produkte oder für Schweine, die länger leben und in artgerechter Weise zusammen mit ihren Geschwistern aufwachsen können. Es geht aber auch um die Nutzung des Internets – im Kuhstall und beim Verkauf frischer Lebensmittel.

Die Journalisten Laura Treffenfeld, Christin Jahns, Jördis Früchtenicht, Gunnar Müller und Sebastian Ernst stellen mehrere Landwirte im Multimedia-Dossier vor. Sie erklären beispielsweise anschaulich, wie ein Melkroboter funktioniert. Oder drehten Videos direkt aus im Schweinestall. Angereichert sind die Beiträge mit klickbaren Elementen sowie mit Erläuterungen von Verbänden und Politikern zur Landwirtschaft in Schleswig-Holstein.

Das Projekt betrachtet ebenfalls die wissenschaftliche Sicht auf die Umbrüche in der Landwirtschaft durch ein Interview mit Forschern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Mit der Auswahl der Projekte zeigen die Volontäre, was in der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein möglich ist. Sie betrachten dabei verschiedene Facetten, also nicht nur den Biobauernhof, sondern auch die Herausforderungen in der konventionellen Landwirtschaft.

Volo-Projekt über Landwirte: alles in Eigenregie

Die Volontäre verantworteten das journalistische Projekt und die jeweiligen Porträts selbst – von der Konzeption über die Recherche bis zur digitalen Aufbereitung. Unterstützt haben sich die Volos beispielsweise bei den Videodrehs, bei denen sie stets zu zweit vor Ort waren.

Hinter dem Projekt steht zudem ein hoher Rechercheaufwand. Die Planungen waren dabei ein sehr wichtiger Aspekt, denn die Bearbeitung stemmten die Volontäre neben der täglichen Redaktionsarbeit. Doch den Zeitplan behielten sie stets im Blick.

Die Volos nutzten die Chance, experimentierten viel und probierten auch neue Ansätze aus. Zum Beispiel setzten sie etliche Online-Tools, wie Infogram zur Visualisierung von Daten oder Playbuzz zur Erstellung von Quizzen, ein.

„Seine eigenen Ideen vom ersten vagen Konzeptvorschlag bis zur Veröffentlichung umzusetzen und dabei das große Ganze als Team im Blick zu behalten, war eine spannende Aufgabe. Das Projekt hat uns allen gezeigt, auf welch anschauliche Weise Lokaljournalismus realisiert werden kann“, sagt die KN-Volontärin Jördis Merle Früchtenicht abschließend.

Die Ergebnisse der Recherchen können Sie auf kn-online.de sehen. Weitere Einblicke in die journalistische Arbeit bei MADSACK gibt´s auf www.madsack.blog.

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