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Wochenendjournal „sonntag“ startet Kochkolumne mit Sarah Wiener

Von vegan bis traditionell: Neben Sarah Wiener präsentieren in der Serie „Kulinarisches Quartett“ Nicole Just, Jacqueline Amirfallah und Susanne Pretterebner moderne, saisonale Rezepte.

Wiener-Porträt

Im Wochenendjournal Sonntag werden die Köchinnen Sarah Wiener (53), Nicole Just (33), Jacqueline Amirfallah (56) und Susanne Pretterebner (34) im wöchentlichen Wechsel ihre persönlichen Rezepte präsentieren. Darunter sind Gerichte, die eigens für die Serie „Kulinarisches Quartett“ kreiert wurden.

„Die Serie soll unseren Lesern Geschmack auf saisonale Küche ohne Schnickschnack machen. Unsere Köchinnen empfehlen Rezepte für alltagstaugliche Gerichte, die dennoch großen Genuss bereiten“, erklärt Dany Schrader, Leiterin der Redaktion Leben beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Starten wird die Kochkolumne mit einem Special in der Osterausgabe vom Sonntag am 26. März, bei der alle vier Promi-Köchinnen ihre Lieblingsgerichte vorstellen.

Entwickelt wurde der Sonntag vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) – die Redaktionsgemeinschaft für überregionale Inhalte der MADSACK Mediengruppe. Das Magazin erscheint immer samstags bzw. sonntags in den Titeln des Unternehmensverbunds (darunter Leipziger Volkszeitung, Ostsee-Zeitung, Hannoversche Allgemeine ZeitungMärkische Allgemeine, Lübecker Nachrichten,) sowie bei weiteren Kunden (zum Beispiel bei den Kieler Nachrichten oder der Hildesheimer Allgemeine Zeitung). Es ist eines der auflagenstärksten Wochenendjournale Deutschlands, das es zudem auch als digitale Ausgabe für mobile Geräte gibt.

Den regulären Auftakt der neuen Kolumne „Kulinarisches Quartett“ macht am 2. April Sarah Wiener – Europas wohl bekannteste Gastronomieunternehmerin. Wiener betrachtet das Kochen vor allem als Kulturtechnik, als eine der wichtigsten zivilisatorischen Errungenschaften, die vor allem von Frauen entwickelt und vorangebracht wurde.

„Mich interessieren weniger die Sterneküchen, sondern vor allem die Volks- und Privatküchen unterschiedlichster Länder und Kulturen. Jene Ebene also, in der seit jeher mit regionalen und saisonalen Zutaten gekocht wird und Rezepte von Großmüttern an Mütter und Töchter weitergegeben und nach und nach verfeinert werden“, sagt die Österreicherin.

Im Sonntag wird Wiener Rezepte vorstellen, die auf ursprünglichen Kochtraditionen beruhen, aber die Rezeptklassiker auf behutsame Weise modern interpretieren – etwa ein „Wiener Geschmortes vom Angler Sattelschwein aus dem marokkanischen Tajine“. „Für die Kolumne habe ich viel Wert darauf gelegt, die Zutatenliste überschaubar und den Schwierigkeitsgrad der Gerichte niedrig zu halten“, sagt Wiener.

Profilierte Botschafterinnen der Kochkunst

Wieners Mitstreiterinnen beim „Kulinarischen Quartett“ im Wochenendjournal „Sonntag“ sind:

Jacqueline Amirfallah (56), die ihr Restaurant „Gauss am Theater“ in Göttingen führt, ist mit drei Kochhauben und 17 Punkten eine der höchstdekorierten Köchinnen Deutschlands. Aufgewachsen im Iran, verbindet Amirfallah in ihren Kreationen orientalische und europäische Einflüsse: Ein Bärlauch-Gurkensalat wird etwa mit Bulgur und Kreuzkümmel kombiniert, gebratene Forelle wiederum mit Minze.

Nicole Just (33) ist gewissermaßen die Chefköchin der veganen Bewegung in Deutschland – annähernd 500.000 ihrer Kochbücher wurden inzwischen verkauft. Ihren Erfolg führt Just darauf zurück, dass sie entgegen geläufiger Klischees gegenüber Veganern kaum mit Ersatzprodukten kocht, sondern vor allem mit frischen Kräutern und Gemüsen. „Geprägt hat mich der Gemüsegarten meines Opas. Der direkte Kontakt zu den Produkten hinterm Haus, ihre Frische und Saisonalität. Aus diesen frühen kulinarischen Erfahrungen schöpfe ich bis heute und lasse mir Rezepte einfallen, die oft auch überzeugte Fleischverzehrer überzeugen.“

Susanne Pretterebner behandelt mit ihrem preisgekrönten Werk „Rezepte für die Zukunft“ ein Thema, das von den meisten Verbrauchern kaum bedacht oder sogar verdrängt wird: Kochen in Zeiten des Klimawandels. Ohne die Moralkeule zu schwingen, möchte die studierte Grafikdesignerin ihre Leser für klimafreundliche – also vorwiegend saisonale und regionale – Produkte begeistern. „Genuss ist das beste Argument für nachhaltiges Kochen“, sagt Pretterebner – und weiß zugleich, dass die beste Reklame für den Verzicht das Versprechen einer mindestens so überzeugenden Alternative ist.